Karrierewege

Stefanie Kölbl - von der Praktikantin zur Geschäftsbereichsleitung

Stefanie Kölbl

2011 kam ich das erste Mal als Praktikantin im Personalbereich für vier Monate zu TQ, bevor ich im Herbst 2011 mein BWL-Studium begann. Auch während meiner Studienzeit blieb ich mit TQ verbunden und arbeitete in dieser Zeit in der Personalabteilung und dem Obsolescence Management stundenweise mit.

Was mich schon damals begeistert hat, war die große Verantwortung, die mir bereits als Studentin übertragen wurde. Schon in dieser Zeit habe ich beim Aufbau des Bereichs Obsolescence Management mitwirken dürfen. Nach Abschluss meines Masterstudiums in Wirtschaftswissenschaften im Sommer 2016 startete ich zunächst in einer Münchner Investmentbank. Doch nach nur einem Jahr führte mich mein Weg wieder zu TQ.

Im Herbst 2017 holte mich TQ als Teamleiterin für den Bereich Obsolescence Management (OM) zurück. Ich erhielt die Möglichkeit, das Thema OM innerhalb der TQ voranzutreiben und ein kleines Team aufzubauen. Zusätzlich habe ich auch die Vertriebsaufgaben rund um Obsolesence Management übernommen. Ich konnte unsere Dienstleistungen direkt bei den Kunden platzieren, um deren Probleme und Auswirkungen der Obsoleszenz zu minimieren.

Von Januar 2018 bis Juli 2019 habe ich dann berufsbegleitend ein weiteres Masterstudium in Wirtschaftsingenieurwesen absolviert. Hierbei hat TQ mich finanziell unterstützt.

Das berufsbegleitende Studium ist zwar teilweise eine Herausforderung, die sich für mich allerdings sehr gelohnt hat. Bereits zum Januar 2020 bekam ich die Möglichkeit, den Geschäftsbereich TQ-Embedded als Geschäftsbereichsleiterin zu übernehmen und so viele Erkenntnisse aus dem Studium anzuwenden. Inzwischen bin ich verantwortlich für die strategische Ausrichtung und die Geschäftsplanung des Bereichs sowie die Personalführung. Damit kann ich die Markt- und Vertriebsstrategien aktiv gestalten und zum Erfolg unserer Produkte beitragen. Und ich kann auch hier weiterhin meine Expertise aus dem Obsolescence Management in unsere Eigenprodukte einbringen.

Delia Rothbächer - vom Quereinstieg zur THT-Teamverantwortlichen

Delia Rothbächer

Ursprünglich habe ich Friseurin gelernt und kam im September 2000 als Mitarbeiterin in die THT Fertigung. Dort habe ich Bauteile vorbereitet und die optische Kontrolle ausgeführt. Auch Handlöten habe ich in dieser Zeit gelernt. Mir hat die Arbeit immer Spaß gemacht, aber mir war auch klar, dass ich noch mehr lernen möchte.

2005 wurde ich dann in der THT-Fertigung Teamverantwortliche in dem Team, das Baugruppen für einen großen Luftfahrtkunden produziert. Nach sechs Monaten ging ich dann in Mutterschutz und habe während meines Erziehungsurlaubs in Heimarbeit für TQ gearbeitet. Nach drei Jahren kam ich in Teilzeit als Mitarbeiterin in die THT-Fertigung wieder zurück.

Von 2010 bis 2011 habe ich dann bei der IHK in Augsburg berufsbegleitend eine Ausbildung zur Elektronik-Fachkraft absolviert und konnte dadurch mein Elektronik-Fachwissen ausbauen. Als eine Teamverantwortliche in Rente ging, übernahm ich die Teamleitung.

Seit zehn Jahren bin ich nun in der Rolle der Teamverantwortlichen. Zusammen mit einem weiteren Teamverantwortlichen bin ich Ansprechpartner für mittlerweile 23 Kolleginnen und Kollegen.

Meine Aufgaben als Teamverantwortliche sind sehr abwechslungsreich: ich buche Aufträge, erstelle Erstmuster, führe komplexe Reparaturarbeiten durch, rüste Arbeitsplätze auf und bearbeite Prototypen inklusive der Dokumentation.

Außerdem übernehme ich auch organisatorische Aufgaben: ich verteile beispielsweise nach Wochenplan die Arbeit an die Kollegen, schule die neuen Kollegen und kläre technische und organisatorische Fragen.

Meine Aufgaben als Teamverantwortliche machen mir viel Spaß, da ich mich in diesem Bereich laufend weiterentwickeln kann.

Und ich bilde mich regelmäßig weiter. Mittlerweile bin ich zertifizierte IPC A 610 Spezialistin. Die IPC A 610 ist eine Norm, in der Abnahmekriterien für elektronische Baugruppen definiert sind. Bei einem mehrtägigen Seminar habe ich gelernt, die Vorgaben der Norm in Fertigung, Qualitätssicherung und Warenannahme für elektronische Baugruppen erfolgreich anzuwenden. Die IPC-Zertifizierung ist zwei Jahre gültig und muss dann rezertifiziert werden.

Tobias Buchner - vom technischen Azubi zum zentralen Produktionstechniker, MES-Productowner und d3-Key-User

Tobias Buchner

2003 habe ich meine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker (heutige Bezeichnung: Elektroniker für Geräte und Systeme) bei TQ begonnen. Nach meiner Ausbildung wurde ich als Elektroniker im Prüffeld übernommen und habe dort Flachbaugruppen geprüft und repariert. 

2008 habe ich mich dann zu einer zweijährigen Weiterbildung zum Elektrotechniker entschlossen – Vollzeit an der Technikerschule in München. Nach erfolgreichem Abschluss der Technikerschule bin ich 2010 als Techniker im Prüffeld und der Prüfmittelentwicklung zurück zu TQ gekommen. Mein Aufgabengebiet bestand dann hauptsächlich aus der Fehlersuche und Reparatur von komplexen Systemen sowie der Entwicklung und Wartung von Prüfmitteln. Drei Jahre später ging meine TQ-Reise weiter in die „Zentrale Produktionsplanung und –technik“ mit der Aufgabe, Produktionsprozesse zu optimieren.

2014 bekam ich dann die Chance, in den Teams, die Kundenprojekte der Luftfahrt- und Medizinbranche betreuen, als Projektmanager Produktion neue Herausforderungen zu meistern. Als Projektmanager Produktion war ich dann unter anderem für die technische Kundenbetreuung, für die Fertigungsplanung und für Kalkulationen verantwortlich.

2019 bin ich in den neu gegründeten Bereich „Produktionssteuerung“ als zentraler Produktionstechniker gewechselt. Zu meinen aktuellen Aufgaben gehören die werksübergreifende Prozessoptimierung und Prozessvereinheitlichung sowie die Implementierung von neuen Prozessen. Außerdem bin ich Productowner für unser digitales Produktionssystem TQ-MES und ich bin Key User für unser Dokumentenmanagementsystem d3. Bei Fragen zur Prozessoptimierung und Prozessvereinheitlichung betreue ich unsere anderen TQ-Standorte in Deutschland und unser Werk in Shanghai.

Die Weiterbildungsmöglichkeiten bei TQ empfinde ich als sehr gut. Es gibt zu verschiedenen Themengebieten Seminare und Workshops, die einen beruflich wie auch persönlich weiterbringen. Ich selbst habe bereits eine Vielzahl an Weiterbildungen besucht, unter anderem das Führungsnachwuchskräfte-Training mit mehreren Modulen.

Egzon Tahiri - vom angelernten Kommissionierer zur Leitungsfunktion im Lager

Mitarbeiter Egzon Tahiri

Ursprünglich habe ich Koch gelernt und habe 2010 als Quereinsteiger bei TQ im Lager gestartet. Ich war zunächst Kommissionier und habe Bauteile zusammengestellt, die zur Produktion eines bestimmten Kundenprodukts notwendig sind. Nach etwa einem Jahr habe ich die Aufgaben eines Arbeitsvorbereiters übernommen. In dieser Position habe ich die Produktionsaufträge vorbereitet und die Prozesse im Team gesteuert. Außerdem habe ich organisatorische Aufgaben übernommen und war Ansprechpartner für Fehlteile und zum Thema Kanban, einem speziellen Dispositionsverfahren.

Nach drei Jahren hat mein Vorgesetzter den Vorschlag gemacht, dass ich eine Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik machen könnte. Da für mich feststand, dass ich im Lager bleiben möchte, hat es mich gereizt, tiefer in die Materie einzusteigen.

Berufsbegleitend habe ich dann ein Jahr lang den Ausbildungsunterricht beim bbw besucht, jeden Samstag sowie in drei Unterrichtsblöcken. Die Kosten dafür hat TQ getragen. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildung habe ich bei der TQ-Academy, dem Weiterbildungsbereich der TQ, ein Führungstraining absolviert. Im Herbst 2015 hat TQ mir dann die Verantwortung für ein Team im Lager übergeben. Die Mitarbeit in unterschiedlichen Projekten – wie beispielsweise der Umbau des Lagers und die Einführung des Kanbansystems – empfand ich dabei sehr interessant.

Seit 2016 bin ich stellvertretender Vorgesetzter im Lager. Zu meinem Aufgabengebiet zählt neben dem Tagesgeschäft unter anderem Mitarbeiterführung und Personalauswahl. Außerdem bin ich SAP Key-User für das Lager. Was das Lager betrifft, baue ich meine Kenntnisse gerade noch weiter aus: Seit Mai 2019 nehme ich an einer Weiterbildung zum Logistikmeister teil, wieder berufsbegleitend, für zwei Jahre. Auch hier kam der entscheidende Anstoß von TQ.

Meine kontinuierliche Weiterbildung hat sich mehrfach ausgezahlt: Mein Gehalt hat sich erhöht, ich habe mehr Verantwortung und habe mich fachlich verbessert. TQ bietet viel und hat mich auch finanziell bei der Fortbildung unterstützt.

Was bei all den Veränderungen gleich geblieben ist: Der Job macht Spaß, ich habe viel Kontakt mit anderen Abteilung, habe viele nette Kollegen und arbeite sehr gerne im Bereich Logistik.

Ben Bohn - vom Industriekaufmann-Azubi zum Key Account Manager

Interview Ben Bohn

Meine berufliche Laufbahn bei TQ begann im September 2007 mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann am Standort Seefeld/Delling. Nachdem ich in meiner Zeit als Azubi die unterschiedlichen administrativen Bereiche kennengelernt hatte, bin ich nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss als Projekteinkäufer übernommen worden. Für die Planung und Durchführung der Kundenaufträge sind bei TQ Teams, sogenannte Kundencenter, verantwortlich. Sie setzen sich aus Ansprechpartnern im Vertrieb, Einkauf und der Produktionsplanung zusammen. Als Projekteinkäufer habe ich Zukaufteile für die Produktion der Kundenprodukte unseres Teams verhandelt und termingerecht geordert.

Ich bin vielseitig interessiert, lerne gerne Neues und wollte deshalb noch andere Aufgabengebiete näher kennenlernen.

TQ bot mir die Chance, intern zu wechseln: Nach vier Jahren im Einkauf übernahm ich im Kundencenter das Projektmanagement Vertrieb. Ich ermittelte nun die Potenziale der Bestandskunden und baute die Geschäftsbeziehungen mit ihnen weiter aus. Die Aufgaben in der Projektarbeit waren sehr vielfältig und TQ hat mir schließlich die Teamleitung übertragen. Von September 2015 trennte sich mein Berufsweg für gut drei Jahre von TQ. Doch die Verbindung riss in der Zeit nie ab. Ende 2018 kam dann TQ mit einem konkreten Stellenangebot auf mich zu. Das hat mich sehr gefreut, dass ich im Unternehmen in so guter Erinnerung geblieben bin. Seit Januar 2019 arbeite ich nun als Key Account Manager bei TQ. Ich habe mich erneut für TQ entschieden, da das Unternehmen am Elektronikmarkt etabliert ist und eine führende Rolle einnimmt. Zudem gibt mir das Unternehmen die Möglichkeit, an vielfältigen, interessanten Projekten mitzuarbeiten. Als Key Account Manager bin ich Ansprechpartner und Bindeglied zwischen meinen Kunden und den verschiedenen TQ-Bereichen, wie etwa die Entwicklungsbereiche und die Produktion. Ich bin verantwortlich, dass die Kundenanforderungen mit den TQ-Leistungen abgeglichen und umgesetzt werden. Die Neuakquise von Kunden und TQ bei Fachmessen zu repräsentieren, gehört ebenfalls zu meinem Aufgabengebiet. Ich betreue nationale wie internationale Kunden, beispielsweise in Singapur. Zum Fachlichen kommt auch das Menschliche, denn ich fühle ich mich gut aufgehoben bei TQ.

Basis meines Karrierewegs sind regelmäßige Fort- und Weiterbildungen, die ich immer berufsbegleitend absolviert habe. Nach der Ausbildung habe ich mich parallel zur Arbeit in zwei Jahren zum Industriefachwirt weitergebildet, immer an zwei Abenden unter der Woche und teilweise auch samstags. Alle ehemaligen Azubis meines Lehrjahres sind übrigens diesen Weg gegangen und die Kosten der Fortbildung hat TQ übernommen. Im Anschluss an den Fachwirt habe ich dann noch den Betriebswirt aufgesetzt. Durch die verschiedenen Weiterbildungsmaßnahmen verstehe ich Zusammenhänge besser und durch die Anwendung der gelernten Inhalte öffnen sich Türen. Das heißt, dass ich dadurch anspruchs- und verantwortungsvollere Aufgaben übernehmen konnte.

Dominic Weiß - vom Elektroniker-Azubi zum Key Account Manager

Interview Dominic Weiß

Nach Abschluss der Fachoberschule habe ich 2012 bei TQ mit einer Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme gestartet. Aufgrund meiner guten Leistungen konnte ich meine Lehrzeit von 3,5 auf 3 Jahre verkürzen. Noch im letzten Jahr der Ausbildung habe ich als Projektmanager Produktion Produktionsplaner im Kundencenter gestartet. Kundencenter sind Teams, die sich aus Kollegen des Vertriebs, Innendienstes, Einkaufs und dem Projektmanagement Produktion zusammensetzen und sich darum kümmern, dass Kundenaufträge gewonnen und umgesetzt werden.

Die Tätigkeiten im Projektmanagement Produktion sind vielfältig: Ich habe beispielsweise Stücklisten gepflegt, mit dem Dokumentenmanagementsystem gearbeitet, Arbeitspläne für die Produktion erstellt und die Kunden unseres Kundencenters bei technischen Fragen betreut.

Meine technische Berufsausbildung hat mir dabei sehr geholfen, da Projektmanager Produktion die Abläufe in der Produktion sehr gut kennen müssen.

Ich habe vier Jahre als Projektmanager Produktion gearbeitet und dabei kontinuierlich immer mehr Verantwortung übernommen. Als nächsten Entwicklungsschritt habe ich intern die Stelle gewechselt: Seit 1. November 2019 betreue ich nun als Key Account Manager das Projektmanagement mit dem Kunden, ich akquiriere neue Projekte sowie auch neue Kunden.

Das war möglich, da ich mich auch nach der Ausbildung kontinuierlich weitergebildet habe. Unser Geschäftsführer Detlef Schneider und unsere Personalleiterin Christine Dirix waren die Impulsgeber und haben mir ein berufsbegleitendes Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen ermöglicht und finanziell unterstützt. Seit September 2015 studiere ich und arbeite parallel weiterhin bei TQ in Vollzeit. In der Vorlsesungszeit bin ich Donnerstag- und Freitagabend sowie Samstag den ganzen Tag an der FOM in München.

Ein berufsbegleitendes Studium ist eine besondere Herausforderung, die sich für mich gelohnt hat: Durch das Studium verstehe ich Hintergründe besser und kann mich in Kombination mit meinen praktischen Erfahrungen noch stärker einbringen, was TQ auch honoriert. Dass ich im Kundencenter eng mit meinen Teamkollegen zusammenarbeite und wir gemeinsam an der Umsetzung der Aufträge unserer Kunden arbeiten, macht mir dabei besonders Spaß.

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Hinweis: Für die bessere Lesbarkeit der Texte verzichten wir auf die Verwendung geschlechtsspezifischer Sprachformen. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten für alle Geschlechter.

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