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Im Folgenden haben wir Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQs) kurz und prägnant für Sie zusammengefasst. Sie finden diese entsprechend der Themen und Produkte aufgegliedert.
Sollte Ihre Frage nicht aufgelistet sein, können Sie sich natürlich jederzeit gerne direkt an uns wenden.
Die Standardversionen (STD) und Hochgeschwindigkeitsversionen (HS) unserer Statoren unterscheiden sich in der Eisenlegierung und der Dicke der Laminate. In der „HS"-Version wird eine Legierung verwendet, die die dynamischen Verluste bei höheren Drehzahlen reduziert. Dies ist durch die Re-Magnetisierung des Eisens möglich (Hysterese Verluste und Wirbelstromverluste). Das Datenblatt ist für beide Versionen gleich.
Der ILM-E ist die konsequente Weiterentwicklung der bewährten ILM-Reihe und wurde mit dem Ziel entwickelt, ein besonders attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Um dieses zu erreichen, wurden kleinere Anpassungen im Design vorgenommen, die nur zu einer minimal geringeren Performance im Vergleich zum Vorgängermodell führen.
Die Statoren und Rotoren beider Serien sind nahezu identisch, sodass sich beide Motorserien ohne größere Designänderungen gegeneinander austauschen lassen. Ein weiterer Unterschied liegt in der Montageart: Der ILM wird klassisch eingeklebt, während der ILM-E alternativ auch eingeschrumpft werden kann.
Technisch unterscheiden sich die Serien zudem im Aufbau: Der ILM-Stator ist mit Epoxidharz vergossen, während der ILM-E über offene, verklebte Wicklungen verfügt. Bei der Sensorausstattung setzt der ILM auf optionale THT-Hall- und Temperatursensoren, der ILM-E hingegen nutzt SMD-Hall- und Temperatursensoren, die in allen Modellen standardmäßig integriert sind.
Der ILM-Stator wird durch Kleben in das Gehäuse integriert, während der ILM-E-Stator in das Gehäuse eingeschrumpft wird. Die Integration des Rotors ist für den ILM und ILM-E gleich. Beide Rotoren werden auf die Welle geklebt. Mehr Informationen gibt es in der Integrationsanleitung.
Schauen Sie sich die Anleitung von der TQ-ILM-E Integration an:
Unsere ILM- und ILM-E-Servo-Kits gehören zur Kategorie der Permanentmagnet-Synchronmotoren (PMSM).
Die Nennspannung ist ein Auslegungskriterium und wurde auf 48 V (oder 24 V für ILM25/38) definiert. Unsere Motoren erfüllen alle Normen z. B. „UL-Normen, EG-Richtlinien und die ISO DIN EN-Normen“.
Unsere Servo-Kits haben eine vierfache Überlastkapazität mit 20% linearer Sättigung. Der Spitzenstrom wird als der Strom gemessen, bei dem das Motordrehmoment konstant um 20% seines Idealwerts abfällt. Wenn Sie diesen Spitzenstromwert durch 4 teilen, erhalten Sie den Nennstrom des Motors.
Die Motor Drehmomentkonstante kT [Nm/A] und die Gegen-EMK-Konstante kE [V/krpm] haben die folgende Beziehung bei unseren Servo-Kits.
Die induzierte Spannung verändert sich linear mit der Leerlaufdrehzahl des Motors.
Die elektrische Zeitkonstante des Motors kann unter Verwendung der Werte aus dem Datenblatt für Klemmenwiderstand und Klemmeninduktivität wie folgt berechnet werden:
Unsere Motoren wurden nur für maximale Leerlaufdrehzahlen gemessen. Sie können aber die Nenndrehzahl unseres Motors anhand des T-N-Diagramms für eine bestimmte Verbindung im Datenblatt ermitteln, wie in der Abbildung gezeigt:

Die Variation in der Stator-wicklung-konfiguration ergibt sich aus unserer Verbindungsplatine, die mit den 12 Anschlusspins des Stators verlötet wird. Für unsere Servo-Kits können wir folgende Verschaltungen anbieten:

Bei einer bestimmten Versorgungsspannung bleiben die Nenn- und Spitzendrehmomente, Kupferverluste und der Wirkungsgrad über alle Verbindungen hinweg konstant.
Die anderen Parameter, die sich für alle verfügbaren Verbindungen ändern, sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:

Nach unseren Prüfstands Messungen ist die Motordrehmomentkonstante nicht über den gesamten Drehmomentbereich linear, sondern tendiert dazu, beim Spitzendrehmoment eine lineare Sättigung von 20% zu erreichen.
Der Nennstromwert ist in unserem Datenblatt als Spitzenwert angegeben.
Alle unsere Motoren wurden bei einer Raumtemperatur von 20-22 °C gemessen. Gemäß unseren S1-Kurven nimmt die Fähigkeit des Motors, ein kontinuierliches Drehmoment zu erzeugen, mit zunehmender Umgebungstemperatur ab. Dieser Punkt muss bei der Auswahl einer geeigneten Motorgröße für die Kundenanwendung berücksichtigt werden.
Die Hauptgründe für unsere branchenführende Drehmomentdichte sind:
Die Kupferverluste werden im stationären Betrieb nach folgender Formel berechnet:
Die maximale Betriebstemperatur unserer Servo-Kits beträgt 125 °C.
Ja, wir bieten Hall- und Temperatursensoren an. Der ILM-E verfügt standardmäßig über Hall- und Temperatursensor (siehe 2.). Die Hall- und Temperatursensoren sind für ILM-Motoren optional und können auf Anfrage installiert werden.
Der Grund ist das sich die Hallsensoren oben auf der Leiterplatte befinden. Der normale Stator ist zu kurz und so könnte die Rotorposition nicht genau erfasst werden. Deshalb gibt es einen zweiten Rotor der genau nach der Anleitung verklebt werden muss. Näheres siehe in der Klebeanleitung „Doppelrotor“.
Unsere Servo-Kits erfordern einen Servoantrieb-Umrichter, der eine sinusförmige Kommutierung unterstützt und eine PWM-Frequenz von mehr als 16 kHz aufweist.
Wir empfehlen die Servoantriebe-Umrichter von Elmo Motion Control oder Synapticon. Die Produkte beider Unternehmen funktionieren gut mit unseren Motoren.
Wir empfehlen die folgenden zwei Varianten von Positionsgebern/Encodern:
1. Absolute AksIM-Encoder (Off-Axis-Encoder) mit BiSS-C-Protokoll
2. Analoge Sin/Cos-Encoder (On-Axis-Encoder)