Medizintechnische Anwendungen stellen hohe Anforderungen an Präzision, Gewicht, Drehmoment und Bauraum. Ob Surgical Robot, Medizincobot, Exoskelett oder motorisierte Prothese: Die Antriebe müssen Bewegungen fein dosierbar ausführen, sich kompakt integrieren lassen und zuverlässig auf wechselnde Anforderungen reagieren.
TQ-RoboDrive bietet Frameless-Motoren für Medizintechnik, kundenspezifische Aktuatoren und Integrationsleistungen. Unsere ILM- und ILM-E-Servomotoren verbinden hohe Präzision mit geringem Gewicht und hoher Drehmomentdichte. Unterschiedliche Durchmesser, Baulängen und Verschaltungen ermöglichen eine gezielte Abstimmung auf Drehmoment, Drehzahl, Spannung und Bauraum der jeweiligen Anwendung.
Welche Motoren eignen sich für medizintechnische Anwendungen?
Für kompakte und präzise medizintechnische Anwendungen eignen sich besonders Frameless-Servomotoren. Durch ihre rahmenlose Bauweise lassen sich Stator und Rotor direkt in die Gerätekonstruktion integrieren und mit Lagerung, Getriebe, Sensorik und Elektronik zu einem kompakten Aktuator kombinieren.

Welche Motorserie geeignet ist, hängt von der jeweiligen Anwendung ab. Die ILM-Serie empfiehlt sich insbesondere für filigrane und hochpräzise Systeme mit hohen Anforderungen an Gleichlauf, Dynamik, thermische Belastbarkeit und individuelle Auslegung. Dazu zählen beispielsweise chirurgische Instrumentenachsen, Surgeon Consoles und sensitive Medizincobots.
Die ILM-E-Serie ist die leichte und kostenoptimierte Alternative für skalierbare Anwendungen und höhere Stückzahlen. Sie eignet sich besonders für Exoskelette, Prothesen und serienmäßig gefertigte Medizincobots. Hall- und Temperatursensoren sind standardmäßig integriert und unterstützen eine kompakte Motorintegration.
Unabhängig von der gewählten Serie sind verschiedene Durchmesser, Stacklängen und Verschaltungen verfügbar. Dadurch können wir die Motoren gezielt auf das Last-, Bewegungs- und Temperaturprofil der Anwendung abstimmen.

Chirurgische Systeme, Medizincobots und motorisierte Hilfsmittel müssen Bewegungen kontrolliert, reproduzierbar und fein dosierbar ausführen. Ein gleichmäßiger Motorlauf und eine präzise Regelbarkeit unterstützen langsame Positionierbewegungen ebenso wie dynamische Bewegungsabläufe. Besonders bei Instrumentenachsen und sensitiven Robotersystemen können bereits geringe Drehmomentschwankungen die Bewegungsqualität beeinflussen.

In körpernahen Systemen, mobilen Geräten und Roboterarmen wirkt sich jedes zusätzliche Gewicht auf Handhabung, Energiebedarf und vorgelagerte Achsen aus. Leichte Motoren unterstützen kompakte Gelenke und reduzieren die bewegte Masse. Das ist insbesondere bei Exoskeletten, Prothesen, chirurgischen Instrumenten und Medizincobots relevant.

Medizintechnische Systeme verfügen häufig nur über begrenzten Bauraum, müssen aber dennoch ausreichend Kraft bereitstellen. Eine hohe Drehmomentdichte ermöglicht leistungsfähige Antriebe mit kompakten Abmessungen. Entscheidend ist dabei das Verhältnis von Drehmoment zu Gewicht und Bauvolumen – beispielsweise in Roboterarmen, körpernahen Assistenzsystemen oder kompakten Werkzeugachsen.

Medizincobots unterstützen medizinisches Personal beispielsweise bei Behandlungen, Untersuchungen oder körperlich belastenden Tätigkeiten. Da sie unmittelbar mit Menschen interagieren, müssen ihre Bewegungen präzise, kontrolliert und feinfühlig regelbar sein.
Neben hoher Präzision und Drehmomentdichte sind ein ruhiger Gleichlauf, geringe Massenträgheit und eine kompakte Sensorintegration wichtig. Abhängig von Präzisionsanforderung, thermischer Belastung und Stückzahl kommen sowohl die ILM- als auch die ILM-E-Serie infrage.
Für besonders sensitive und individuell ausgelegte Systeme ist die ILM-Serie häufig die erste Wahl. Bei skalierbaren Plattformen und höheren Stückzahlen bietet die ILM-E-Serie eine leichte und wirtschaftliche Alternative mit serienmäßig integrierten Hall- und Temperatursensoren.

Robotergestützte Chirurgiesysteme umfassen mehrere Antriebsbereiche mit unterschiedlichen Anforderungen:
Für Surgical Robots empfehlen wir vorrangig die ILM-Serie. Sie umfasst besonders kleine Baugrößen und eignet sich für Anwendungen mit hohen Anforderungen an Präzision, Gleichlauf, Dynamik und individuelle Auslegung.
Bei langsamen und fein dosierten Bewegungen ist zusätzlich ein geringes Cogging wichtig. Es reduziert Drehmomentschwankungen und unterstützt einen ruhigen Motorlauf. In kompakten Instrumentenachsen spielen außerdem geringe Wärmeentwicklung, präzise Sensorik und eine geeignete thermische Anbindung eine zentrale Rolle.
Bei höheren Stückzahlen und einem passenden Anforderungsprofil kann auch die ILM-E-Serie eingesetzt werden. Die konkrete Auswahl richtet sich nach Gelenkfunktion, Lastprofil, Präzisionsanforderung, Thermik und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Exoskelette unterstützen menschliche Bewegungen und entlasten den Körper beim Heben, Tragen oder Gehen. Da sich die Antriebe unmittelbar am Menschen befinden, sind geringes Gewicht, kompakte Abmessungen und ein natürliches Ansprechverhalten besonders wichtig.
Zusätzlich muss der Antrieb schnell auf Bewegungsabsichten reagieren und die benötigte Unterstützung kontrolliert bereitstellen. Im passiven oder transparenten Betrieb sollte er den Bewegungen des Nutzers mit möglichst geringem wahrnehmbarem Widerstand folgen. Dafür sind geringe Massenträgheit, eine geeignete Getriebeübersetzung und eine feinfühlige Regelung relevant.
Für skalierbare Exoskelett-Anwendungen empfehlen wir vorrangig die ILM-E-Serie. Sie verbindet geringes Gewicht und hohe Drehmomentdichte mit einer kostenoptimierten Fertigung und eignet sich damit besonders für körpernahe Systeme in höheren Stückzahlen.

Motorisierte Prothesen müssen Bewegungen auf engem Bauraum unterstützen, ohne den Nutzer durch unnötiges Gewicht oder hohe Wärmeentwicklung zu belasten. Entscheidend sind deshalb kompakte Abmessungen, ein gutes Verhältnis von Drehmoment zu Gewicht und ein effizienter Betrieb.
Zusätzlich sind ein gleichmäßiges Ansprechverhalten, geringe Geräuschentwicklung und eine präzise Abstimmung von Motor, Getriebe, Sensorik und Regelung relevant. Da der Antrieb unmittelbar am Körper getragen wird, müssen auch thermische Anbindung und Dauerbetrieb frühzeitig berücksichtigt werden.
Je nach Gelenk, Baugröße und Präzisionsanforderung kommen kompakte ILM-Motoren oder ILM-E-Varianten infrage. Die ILM-Serie eignet sich besonders für filigrane und individuell ausgelegte Anwendungen. Für skalierbare Prothesensysteme und höhere Stückzahlen bietet die ILM-E-Serie eine leichte und kostenoptimierte Alternative.
Durch die Frameless-Bauweise lässt sich der Motor direkt in die mechanische Struktur der Prothese integrieren. Gehäuse, Lagerung, Getriebe, Sensorik und Wärmeabfuhr können dadurch gezielt auf die Anwendung abgestimmt werden.

Sensodrive: sensitive Antriebsmodule für Medizinrobotik
Sensodrive entwickelt drehmomentgeregelte Antriebe für Medizintechnik und industrielle Automation. Für die kompakten SensoJoint-Antriebsmodule setzt das Unternehmen auf ILM-Frameless-Servomotoren von TQ-RoboDrive. Entscheidend sind die hohe Präzision, kompakte Integration, Leistungsdichte und dynamische Regelbarkeit.

upstair: kompakter Antrieb für den Patiententransport
Das Start-up upstair entwickelt eine treppensteigende Transporthilfe, die Rettungskräfte beim Patiententransport entlastet. Für den Treppensteig- und Fahrantrieb kommen Motoren der ILM-E-Serie von TQ-RoboDrive zum Einsatz.
Die kompakte und leichte Bauweise unterstützt ein geringes Systemgewicht. Gleichzeitig ermöglicht die hohe Drehmomentdichte einen leistungsfähigen Fahr- und Steigbetrieb auf begrenztem Bauraum.

EASE: feinfühlige Antriebe für intelligente Exoskelette
EASE entwickelt intelligente Exoskelette zur Entlastung körperlich arbeitender Menschen. ILM-E-Motoren von TQ-RoboDrive ermöglichen ein schnelles und feinfühliges Ansprechverhalten bei geringen Übersetzungen und Drehzahlen.
Im Transparenzmodus kann das Exoskelett den Bewegungen des Nutzers mit geringem spürbarem Widerstand folgen. Bei Bedarf stellen die Antriebe die gewünschte Unterstützung dynamisch bereit. EASE arbeitet daran, die neue Systemgeneration mit TQ-Antrieben zur Serienreife zu bringen.
Frameless-Motoren eignen sich für Medizintechnik, weil sie höchste Präzision, geringes Gewicht und maximale Drehmomentdichte verbinden. Da sie kein eigenes Motorgehäuse, keine vollständige Lagerung und keine separate Motorwelle besitzen, können Stator und Rotor direkt in die Gerätekonstruktion integriert werden. Dadurch lassen sich Mechanik, Sensorik, Getriebe und thermische Anbindung gezielt auf Surgical Robots, Medizincobots, Exoskelette oder Prothesen abstimmen.
Für Medizincobots eignen sich kompakte Frameless-Servomotoren mit hoher Präzision, Drehmomentdichte und feinfühliger Regelbarkeit. Ein ruhiger Gleichlauf und eine geringe Massenträgheit unterstützen kontrollierte Bewegungen bei der Interaktion mit Menschen. Für besonders sensitive oder individuell ausgelegte Systeme kommt häufig die ILM-Serie infrage. Bei skalierbaren Plattformen und höheren Stückzahlen bietet die ILM-E-Serie eine leichte und kostenoptimierte Alternative.
Für Surgical Robots eignen sich kompakte Frameless-Servomotoren mit hoher Präzision, geringem Cogging und gleichmäßigem Motorlauf. Besonders kleine ILM-Baugrößen kommen für Instrumentenachsen, Werkzeugachsen und Surgeon Consoles infrage. In den Hauptachsen des Roboterarms richtet sich die Auswahl zusätzlich nach Dauer- und Spitzendrehmoment, Bauraum, Sensorik und thermischer Anbindung. Bei geeigneten Anforderungen kann auch die ILM-E-Serie eingesetzt werden.
Ein geringes Cogging reduziert Drehmomentschwankungen und unterstützt einen gleichmäßigen Motorlauf. Dadurch lassen sich langsame und fein dosierte Bewegungen präziser und reproduzierbarer ausführen. Das ist insbesondere bei chirurgischen Instrumentenachsen, sensitiven Roboterarmen, Surgeon Consoles und motorisierten Prothesen relevant. Die Bewegungsqualität hängt zusätzlich von Sensorik, Regelung, Getriebe und mechanischer Integration ab.
Für Exoskelette eignen sich leichte und kompakte Frameless-Motoren mit hoher Drehmomentdichte und dynamischem Ansprechverhalten. Zusätzlich sind geringe Massenträgheit, feinfühlige Regelung und eine geeignete Getriebeübersetzung wichtig, damit der Antrieb den Bewegungen des Nutzers folgen kann. Für skalierbare Exoskelett-Systeme empfiehlt TQ-RoboDrive vorrangig die ILM-E-Serie, da sie geringes Gewicht mit einer kostenoptimierten Fertigung verbindet.
Bei Motoren für Prothesen sind geringes Gewicht, kompakte Abmessungen, hohe Drehmomentdichte und ein effizienter Betrieb entscheidend. Zusätzlich sollten Gleichlauf, Geräuschverhalten, thermische Belastung und das Ansprechverhalten berücksichtigt werden. Je nach Gelenk und Präzisionsanforderung kommen kompakte ILM-Motoren oder ILM-E-Varianten infrage. Die Frameless-Bauweise ermöglicht eine direkte Integration in die mechanische Struktur der Prothese.
TQ-Motoren sind Komponenten innerhalb eines medizintechnischen Systems und nicht automatisch als vollständiges Medizinprodukt zugelassen. Die regulatorische Bewertung und Zulassung erfolgen für das jeweilige Endprodukt und dessen vorgesehenen Verwendungszweck. TQ-RoboDrive unterstützt bei der technischen Auswahl, Auslegung und Integration des Motors. Die Verantwortung für das regulatorische Gesamtsystem muss jedoch projektspezifisch festgelegt werden.