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TQ unterstützt Robotik für Rehabilitation von Intensiv-Patienten

03.06.2016 | TQ-Group | TQ-RoboDrive

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Investoren ermöglichen klinische Validierung: ReActive Robotics GmbH erhält Serie A-Finanzierung

Die bestmögliche Rehabilitation von Intensiv-Patienten bereits 24 Stunden nach Einlieferung in die Klinik und direkt im Patientenbett: Was bisher nur manuell mit großem Aufwand möglich war, soll nun mit Hilfe intelligenter Robotik aus dem Hause ReActive Robotics zum Standard-of-Care werden. Ein Konsortium bestehend aus dem Lead Investor MTIP MedTech Innovation Partners AG, dem High-Tech Gründerfonds, Bayern Kapital und der TQ-Group, stellt einen siebenstelligen Betrag zur Verfügung, um die Entwicklung mehrerer Prototypen für klinische Studien im Jahr 2017 zu ermöglichen.

"Aufgrund des demografischen Wandels und steigender Gesundheitskosten benötigt unsere Gesellschaft intelligente Automatisierungslösungen in der Therapie und Pflege von schwerstbetroffenen Patienten", erklärt Dr. Alexander König, Geschäftsführer und Gründer der ReActive Robotics. "Mit dem neuen Kapital sind wir in der Lage, eine klinische Prototypen-Serie zu entwickeln und unser Konzept der robotergestützten Frühmobilisierung auf der Intensivstation zu validieren."

ReActive Robotics entwickelt adaptive und intelligente Therapie-Robotik, welche Frühmobilisierung auf der Intensivstation automatisiert. Mittels robotischer Module, die nach Bedarf am Patientenbett befestigt werden, können Patienten direkt in ihrem Bett mobilisiert werden. Dadurch entfällt, im Gegensatz zu verfügbaren Lösungen, der zeitintensive und für den Intensivpatienten gefährliche Transfer auf ein separates Therapiegerät. Die Marktgröße wird auf über 2 Mrd. Euro geschätzt. Das Gerät wird Anfang 2018 in Europa auf den Markt kommen.

 

Klinische Studien zeigen, dass intensivpflichtige Patienten, die mit Frühmobilisierung therapiert werden, die Klinik im Schnitt drei Tage früher verlassen können. Dies kann zu großen Einsparungen bei der Behandlung führen. Das bessere Ergebnis kann jedoch nur erreicht werden, wenn die Patienten mehrfach pro Tag bewegt werden. Manuelle Frühmobilisierung allerdings ist kostenintensiv, da drei zusätzliche Pflegekräfte benötigt werden. Die von ReActive Robotics entwickelte Lösung kann von nur einer Pflegekraft bedient werden. Sie nimmt dem Therapeuten die harte Therapiearbeit ab, so dass er sich stattdessen ganz dem Patienten widmen kann: Die Therapie wird so nicht nur kostengünstiger, sondern auch persönlicher. "Die ReActive Robotics liefert mit ihrer Innovation ein Musterbeispiel für die kostenreduzierende Verbesserung der Patientenbehandlung und leistet damit einen wertvollen Beitrag zum Gesundheitssystem der Zukunft", meint Dr. Christoph Kausch, CEO von Lead Investor MTIP, im Hinblick auf das getätigte Investment. 

 

Links:

www.reactive-robotics.net
www.mtip.ch
www.high-tech-gruenderfonds.de
www.bayernkapital.de